Pädagogisches Lern- und Beratungszentrum Graz-Umgebung

I feel good - Mir geht`s gut für SchülerInnen der NMS




 Pflege der psychosozialen Gesundheit und Persönlichkeitsstärkung durch Bewegung und Übungen aus dem Bereich des Judo-Sports

ZIELGRUPPE

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Schulstufe. Kinder, die im Gruppengefüge noch keinen positiven Platz gefunden haben. Gemobbte Kinder. Kinder mit „Opfer-Profil“, Außenseiter. 

RAHMENBEDINGUNGEN

Die Werkstatt I feel good NMS ist ein Zusatzangebot über den Förderunterricht der einzelnen Schulen hinaus und ist für die Kinder kostenlos.
Die Eltern erhalten das aktuelle Anmeldeformular vom Klassenlehrer/ der Klassenlehrerin ihres Kindes. Das ausgefüllte Formular wird über die Schulleitung an das PLBZ gesendet.
Die Eltern sorgen für den Transport der Kinder und verpflichten sich mit Unterschrift für deren Unterstützung im Rahmen der Aufgabenstellung der Werkstätte.
Gleichzeitig verpflichtet sich der/ die betreffende LehrerIn mit dem Werkstättenleiter/ der Werkstättenleiterin regelmäßig den Kontakt zu halten.
Der Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin erhält ein Beratungsangebot für die Förderung in der Schule. Elterngespräche sind verpflichtend.
Die aktive Zusammenarbeit von WerkstättenleiterIn LehrerIn und Eltern gewährleistet eine bestmögliche Betreuung des Kindes.

ZEITRAHMEN 

Blöcke zu je 5 Tagen (täglich 4 Einheiten am Nachmittag) viermal jährlich.  Die Expertinnen beraten und betreuen die Eltern der TeilnehmerInnen der Lernwerkstätte. Die BeratungslehrerInnen betreuen die TeilnehmerInnen an ihren Schulen. 

INHALTE UND ZIELE:

Die Kinder erleben positive Gruppensituationen und erlernen Strategien im Umgang mit KollegInnen. Außerdem werden durch Erfahrungen, die die Persönlichkeit stärken, Ängste abgebaut und positive Verhaltensmuster eingeübt.
Jeder Nachmittag enthält mindestens eine Einheit Körperübungen um eine Selbsterfahrung und damit eine Steigerung des Selbstwertgefühls der Kinder zu ermöglichen. Es werden dabei Übungen aus dem Judo-Sport angeboten. Diese Sportart bietet sich aus verschiedenen Gründen besonders für die Begleitung psychosozialer Entwicklungsprozesse an.  Dazu die zwei Hauptprinzipien des Judo-Sports:

 1. Prinzip: Judo bedeutet: Ju: sanft; do: Weg – Also „der sanfte Weg“! Ziel ist es mit einem geringen Kraftaufwand zum größtmöglichen Erfolg zu kommen. Ich nutze die Kraft des Partners aus! Judo ist eine sehr ganzheitliche Sportart.
2. Prinzip vom gegenseitigen Helfen und Verstehen: Beim Üben habe ich keinen Gegner, sondern einen Partner. Beide versuchen, sich gegenseitig zu fördern. Sie machen auf Erfolg und Fehler aufmerksam, um so den Fortschritt des Partners mitzutragen. Judo kann man nicht alleine üben. Man ist immer auf einen Partner angewiesen, der es ermöglicht, an den Techniken zu wachsen.

Die anschließende  Betreuung der Kinder am Schulstandort durch die Beratungslehrerinnen und die Beratung der LehrerInnen und der Eltern gewährleisten die Nachhaltigkeit. 

ANSPRECHPERSONEN FÜR DAS LEHRERINNENTEAM: 

Mag. Dipl. Päd. Elisabeth Elmer, Beratungslehrerin
Dipl. Päd. Stefan Lehofer, Beratungslehrer, Lehrwart für Judo 

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